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Der damalige Dorflehrer von Sonderbuch wußte zu berichten

"Beim großen Überlandflug Cannstatt-Friedrichshafen, am 12.9.1911, fliegen bereits in der Frühe um viertel Acht Hirth und Sollmöller mit ihren Etrich-Rumpler-Tauben in stattlichem Fluge vorbei, und abends gegen sieben Uhr donnert Hofmann auf seinem Eindecker übers Dorf und muß dann beim Borgerhau wegen Benzinmangels notlanden." 

Dann tut sich in der Luft erst wieder etwas Anfang der 30er Jahre, als Ulmer Segelflieger unter Ausnützung der hervorragenden Thermik beim Landsitzle über die Talkante hinaus ihre kühnen Flugversuche unternehmen.

Nach Kriegsende, als von den Alliierten Besatzungstruppen das Fliegen noch verboten war, trafen sich die ersten Segelflieger in Blaubeuren bereits wieder. Schon 1950 wurde die Fliegergruppe Blaubeuren e.V. in ihrer heutigen Form gegründet.

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