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Bundesliga Runde 6: Auf Punktejagd im Teamflug

Trotz schwacher Besetzung top Platzierung

Die Wettervorhersage für die sechste Runde der diesjährigen Segelflug Bundesliga war zunächst wegen einer herannahenden Abschirmung nicht vielversprechend. Dennoch bauten drei Blaubeurer Piloten ihre Flugzeuge am Samstagmittag auf dem Fluggelände bei Sonderbuch auf. Nachdem das Trio Philipp und Martin Söll sowie Oliver Stockinger im Kreisflug bis an die Wolken über Blaubeuren in 2.000 Metern kamen ging es los um 150 Minuten lang eine Sprintwertung für die Liga zu erfliegen. Dabei konnten sie bis Leibertingen beim Donautal beinahe ohne erneuten Kreisflug unter den Wolkenaufreihungen dahingleiten. An der A 81 bei Geisingen kamen Stockinger und P. Söll etwas tiefer und hatten Probleme damit einen Aufwind zu finden. M. Söll, der an dieser Stelle höher war, flog in der Zeit Richtung Schwarzwald weiter und wendete zwischen Titisee und Kirnbergsee. Das Team traf sich anschließend wieder westlich von Villingen-Schwenningen um gemeinsam in den Nordschwarzwald zu fliegen. Dort gewendet ging es wieder ein Stück Richtung Süden um anschließend gen Heimatkurs zu fliegen. Über Albstadt konnte M. Söll die Aufwinde nicht richtig finden und somit erst später dem Duo Stockinger und P. Söll folgen. Diese meldeten bei Hayingen Probleme, wegen der herannahenden Abschirmung, welche die Sonneneinstrahlung und somit auch die Thermik reduzierte. Daher musste sie bei den Fliegerfreunden in Hayingen zwischenlanden, da sie den Anschluss an die noch restlichen Quellwolken verloren. Mit diesem Wissen konnte Martin Söll nach Süden ausweichen und problemlos zurück nach Blaubeuren fliegen. Im Funk konnten sie hören, dass ein weiteres Team im Doppelsitzer der FLG unterwegs war um Punkte zu sammeln. So flogen Heinrich Krais mit seinem Sohn Joachim bis Neumarkt in der Oberpfalz um mit Rückenwind schnell wieder zurück auf den Heimatflugplatz zu gelangen. 

Am Ende sprang trotz den teils schwierigen Bedingungen ein guter sechster Platz in dieser Runde für die FLG Piloten heraus. Schnellster Pilot dieses mal war Martin Söll mit 96 Punkten, ergänzt vom Duo Krais 94 Punkte und Philipp Söll 91 Punkte. Somit steht die FLG bisher mit 59 Punkten auf einem guten elften Platz mit nur 26 Punkten Abstand auf die erstplatzierten des LSV Burgdorf. Da sich derzeit drei Piloten der FLG auf den Deutschen Meisterschaften in Erbach befinden, wird es die nächsten Wochenenden noch eng mit der Personaldecke der FLG.  

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