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Bundesliga Runde 9 - Die 1000er Marke ist gefallen

Nachdem 3 Blaubeurer am Sonntag auf dem Heimweg vom Hockenheim Wettbewerb waren, auf dem am Samstag leider nur eine 1,5 h bis 2 h Aufgabe geflogen wurde, musste der Sonntag für die Blaubeurer Piloten her halten. Das gute Wetter zu spät erkannt starteten Sebastian Schwarz, Jens Minard und Phillip Söll gegen den Wind Richtung Osten. Ihre mit Wasserbalast für bessere Gleitleistungen bei hohen Geschwindigkeiten gefüllten Segler brachten sie  teils bis in den Bayerischen Wald. Je nachdem wie früh sie umdrehten hatten sie schnelle Rückenwindschnitte und konnten somit für die FLG wieder wichtige Punkte holen. Schwarz konnte dabei mit 125 km/h den fünftschnellsten Schnitt in der ersten Liga erfliegen und konnte somit 118 Punkte für die FLG holen. Mit den Flügen von Jens Minard (115) und Philipp Söll (111) schafften die FLG Piloten Rundenplatz 2 und stehen somit auf dem guten 12ten Platz. Von den zehn Vereinen aus Baden-Württemberg sind derzeit nur 2 besser als die FLG. Nachdem die Segler am Sonntagabend wieder in ihre Hänger gepackt wurden, schauten die Piloten nach dem Wetter für Montag. Da sich hier ein sehr guter Tag erahnen ließ, bauten die Piloten am Montag früh schon wieder ihre Segler zusammen. Am Abend gelandet war die Freude groß. Jens Minard schaffte als erster Blaubeurer die 1000 km Marke zu knacken. Mit den Wendepunkten Hotzenwald kurz vor Basel, Mainbullau bei Würzburg und Nittenau bei Regensburg schaffte er bereits ein 873 km großes Dreieck. Als er über den Heimatflugplatz in Blaubeuren kam herrschte immer noch gutes Segelflugwetter, so verlängerte er noch seinen Flug bis Meßkirch und zurück und knackte mit 1034,7 km die Tausendermarke deutlich. Nach 10:35 h Flugzeit stieg Minard um 20:15 Uhr erschöpft, aber Glücklich aus seinem Flugzeug auf dem Flugplatz aus.

Sebastian Schwarz 928 km und Karl-Eugen Bauder 837 km flogen ebenfalls große Strecken. 

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